Amazonastrekking: zum höchsten Wasserfall Brasiliens

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Amazonasgebiet: Höchster Wasserfall Brasiliens
Amazonasgebiet: Höchster Wasserfall Brasiliens

Die Trekkingtour zum höchsten Wasserfall Brasiliens ist ein ganz besonderes Highlight in der Amazonas Region des Rio Negro. Hier der Reisebericht einer Journalistin,  von ersten Pilotexpedition.

Weitere Informationen demnächst hier und auf unserer Webseite amazonasreisen.de

Amazonas Reisen führt nun eine ganz besondere Fluss- und Regenwaldexpedition zum höchsten Wasserfall Brasiliens durch. Der so gut wie unbekannte Wasserfall in der entlegenen Region der Serra do Aracá am mittleren Rio Negro ist ein absoluter Gemeintipp. der Wasserfall hat noch nicht einmal einen Namen. Im Jahre 2001 wurde er erstmals per Helikopter von einem brasilianischen TV Team und Wissenschaftlern des Embrapa Instituts besucht. Im im Oktober 2008 erreichte dann ein Münchner Paar mit logistischer Unterstützung von Amazonas Reisen erstmals zu Fuß den Wasserfall.

Kommentare unserer Gäste

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Teile deine Erfahrungen und Erlebnisse anderen Amazonas-Interessierten mit.

Liebe Amazonas Interessierte, wir, das Team von Amazonas Reisen, freuen uns immer auf Kommentare unserer Gäste. Das gibt anderen Amazonas Interessierten eine Entscheidungshilfe und motiviert uns, auch weiterhin mit Engagement zu arbeiten, damit auch ihre Tour zu einem unvergesslichen Erlebnis werden kann.. Verfasse einen Beitrag.

Brasilien/Amazonas 2016

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Liebe Amazonas Interessierte und Gäste,

Brasilien und der Amazonas sind gegenwärtig sehr präsent in den Medien. Leider sind es zumeist negative Meldungen, die wir bekommen. Vor allem die rasante Verbreitung des Zika Virus macht Vielen, die eine Reise in den Amazonas erwägen, Sorgen. Diese sind jedoch unnötig.

Das Virus wird von derselben Mücke wie das Dengue Fieber übertragen. Diese Mücke beschränkt sich in erster Linie auf urbane Bereiche. Dies bedeutet, dass es für unsere Touren keinerlei Bedrohung darstellt, denn wir bewegen uns bei unseren Touren abseits von Orten und übernachten inmitten unberührter Natur. Es gilt also hier das Gleiche wie für die immer wieder gestellte Frage nach der Malariagefahr. Wir haben in den elf Jahren unserer Reiseaktivitäten noch keinen einzigen Fall von Malaria oder Degue gehabt.

Weitere Probleme in Brasilien ist die rasante Talfahrt der Wirtschaft und die damit verbundenen rasanten Preissteigerungen. Der Arten- und Waldschutz bleibt da völlig auf der Strecke.

Neueste Daten der brasilianischen Weltraumbehörde INPA (Instituto Nacional de Pesquisas Espaciais) belegen, dass von 1988 bis 2014 etwa 407.675 Quadratkilometer Amazonas-Regenwald zerstört wurden. In der unrühmlichen Rangliste für diese Periode belegt der Bundesstaat Mato Grosso mit einer Abholzung von 137.981 Quadratkilometern Rang eins, dahinter folgen Pará (137.981) Rondônia (55.455) und Maranhão (24.195 Quadratkilometer Fläche entwaldet).

Dabei ist der Bundesstaat Amazonas, insbesondere die Region des Rio Negro, also dort, wo unsere Touren stattfinden, noch am wenigsten von der katastrophalen Naturvernichtung verschont geblieben:

Hierzu im Fogenden einige Links auf sehr informative Artikel der Agentur Latinapress:

Lateinamerika: El Niño heizt Brände und Dürre im Amazonas-Regenwald an

Hiobsbotschaft aus Brasilien: Entwaldung im Amazonas nimmt deutlich zu

Brasilien: Immer tiefer in die Ramschzone

Lateinamerika: Hälfte der Baumarten im Amazonas vom Aussterben bedroht

Manaus/Novo Airão/Rio Negro im März 2016
Wolfgang Brög

 

Club Fred aus Weilheim/Oberbayern auf der Aynara

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Im Juli 2015 hatten wir den Club Fred mit 8 Teilnehmern an Bord für unsere Tour EXP-2 Einer der Teilnehmer, Wolfgang Pfäffl, hat jetzt einige sehenswerte Videos von der Tour auf Youtube gestellt. Vielen Dank dafür und viel Spaß bei zuschauen – Es lohnt sich… Im Oktober 2015 Wolfgang Brög https://www.youtube.com/watch?v=XmoLqFzhWcM https://www.youtube.com/watch?v=ltdj5soDiEs

10 Jahre Amazonas Reisen

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DSCI0347Liebe Amazonas Interessierte und ehemalige Gäste,

im Frühjahr dieses Jahres haben wir ein Jubiläum: 10 Jahre Amazonas Reisen!

Das bedeutet für uns 10 Jahre zufriedene und begeisterte Gäste, 10 Jahre ohne einen Reiseausfall und 10 Jahre ohne Unfall, ohne ernsthafte Krankheiten oder Zwischenfälle und ohne einen einzigen Fall von Malaria. Vielen Gästen konnten wir ein anderes, neues Bild vom Amazonas vermitteln. Was am meisten beeindruckte:
– die ungeheuren Dimensionen
– die Unberührtheit und Abgeschiedenheit
– so gut wie keine anderen Reisegruppen
– das Baden im Schwarzwasser, keine angreifenden Piranhas und Krokodile
– keine Moskitos
– das reichhaltige und leckere Essen an Bord
– die freundliche und familiäre Atmosphäre auf dem Schiff
– das Bordkino mit Filmen von Wolfgang Brög über den Amazonas

Diese positive Bilanz ist uns, dem Team Amazonas Reisen, ein Ansporn. Der von Beginn an ständig steigende Zuspruch und die positive Resonanz bestärken uns in der Überzeugung, für Amazonas interessierte Naturliebhaber eine Reiseform gefunden zu haben, die Individualität, Komfort, Naturerlebnis und Umweltverträglichkeit sinnvoll miteinander verbindet.

Unsere neu in Betrieb genommene Urwaldlodge “Cheiro do Mato” (Duft des Waldes) erweckt reges Interesse und ist im September dieses Jahres (15.-29.) bereits ausgebucht für einen Event.

Januar 2015
Wolfgang Brög

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Dschungellodge für längere Aufenthalte und Exkursionen in den Regenwald

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Urwaldlodge “Cheiro Do Mato” in Betrieb genommen

Dschungellodge Cheiro do Mato
Dschungellodge Cheiro do Mato

Der Urwaldstützpunkt Cheiro Do Mato (Duft des Waldes)

liegt am Ufer des Rio Apuaú direkt gegenüber dem Nationalpark Anavilhanas und ist ein stilles Naturparadies, das seinesgleichen sucht. Von dem großen Rundbau, im indianischen Stil mit Palmblättern gedeckt, genießt der Besucher einen traumhaften Ausblick auf den Rio Apuaú und den Regenwald, dort wo an manchen Tagen direkt gegenüber die Sonne in spektakulären Farben untergeht. Hinter der kleinen Anlage, einem ehemaligen Siedlerhaus, beginnt der Primärregenwald. Wir nennen ihn den “Wald der Riesenbäume”, denn hier wachsen ungewöhnlich viele hohe Bäume.

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Flussblick vom Balkon

Die Anlage ist von Novo Airão aus in ca. 1 Stunde mit dem Boot zu erreichen und verfügt über eine eigene Wasserversorgung mit Mineralwasser aus Tiefbrunnen, eigene Stromversorgung, Küche mit Kühlschrank, Freezer und Eismaschine, TV mit Satellitenschüssel, problemlose Handyverbindung über unser spezielles Telefon mit Antenne.

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Indianischer Rundbau

Für Übernachtungen in der Hängematte dient unser großer Rundbau. In dem Haus neben dem Rundbau befinden sich drei Zimmer, alle mit Balkon und Flussblick. Davon ist eines ein Apartement mit großem Doppelbett, seperatem WC/Dusche und kleinem Vorraum und separatem Balkon. Mit Klimaanlage und/oder Ventilator. Das zweite Zimmer hat ein Doppelbett mit darüberliegendem Einzelbett, Klimaanlage und/oder Ventilator sowie einen gemeinsamen Balkon mit dem dritten Zimmer. Dieses hat ein großes Doppelbett mit Ventilator.

cdm_8_neugVon hier aus können zahlreiche Ausflüge in die naheliegenden Anavilhanas (Archipel mit unzähligen Kanälen Inseln und Lagunen), in den Regenwald und schöne Seitenkanäle unternommen werden. Ebenfalls möglich sind längere Bootsausflüge zu verschiedenen Seitenflüssen mit Stromschnellen und Wasserfällen. Am Morgen können Frühaufsteher zahllose Vögel und Nagetiere beobachten, bei niedrigem Wasserstand können nächtliche Ausfahrten zu Tierbeobachtungen unternommen werden. Sie können sehen Krokodile, Vögel, Frösche, Schlangen und anderes.

Der große Rundbau im indianischen Stil mit Palmblättern gedeckt. er bietet Platz für Gruppen mit bis zu ca. 25 Gästen in Hängematten und 6 Gäste in Zimmern mit Betten. Ideal auch geeignet für Langzeitaufenthalte mit günstigen Preisen für Selbstversorger.

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Erste Direktverbindung von Europa nach Manaus

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Endlich gibt es eine direkte Flugverbindung von Europa nach Manaus. Ab 2 Juni fliegt die TAP (Air Portugal) dreimal die Woche Dienstag, Freitag und Sonntag nach Manaus mit Zwischenstopp in Belém. Der Rückflug geht dann direkt von Manaus nach Lissabon. Dadurch verkürzen sich die Reisezeiten nach Manaus erheblich, mussten doch bisher Umwege von vielen tausend Kilometern über São Paulo oder Rio de Janeiro bzw. USA in Kauf genommen werden. Manaus ist dadurch von Europa nun wesentlich leichter erreichbar, was auch unsere Tourangebote von Amazonas Reisen noch attraktiver macht.

Update 2016:

Leider fliegt die TAP nun nur noch bis Belem. Dann geht es mit “AZUL” weiter nach Manaus.

Neues Projekt: Wir pflanzen Bäume

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Liebe Amazonas Interessierte

Amazonas Reisen PflanzungsprojektEnde November 2012 haben wir ein neues Projekt ins Leben gerufen. Jeder Gast, der mit uns fährt, ist eingeladen, selbst einen Mahagonibaum zu pflanzen. Die Setzlinge haben wir bereits hochgezogen. Sie sind einige Monate alt. Mahagoni ist eine der bedrohtesten Baumarten im Amazonasgebiet und in vielen Regionen so gut wie ausgerottet. Daher haben wir uns dafür entschieden. Auf unserem Stützpunkt “Cheiro do Mato” (Duft des Waldes), auf einer ehemaligen Maniokrodung, haben unsere Gäste bereits über 50 Bäumchen gepflanzt. (Stand Anfang Mai 2013)

Ein freiwilliger Unkostenbeitrag geht direkt in die Aufziehung neuer Setzlinge und der Herstellung von speziellem Humus.

Jeder Pflanzer kann auf Nachfrage über den “Zustand” seines Bäumchens mittels eines Fotos informiert werden.

 

12 Tage Flussfahrt November 2015

Lieber Wolfgang,

Nun sind doch schon 5 Monate seit unserer 12-tägigen Flussfahrt im November vergangen, und endlich nehme ich mir die Zeit Dir zu schreiben: es war eine wunderbare Zeit und eine unvergessliche Reise!
Im Trubel des Alltags kommen mir immer wieder die Momente der Stille in den Sinn, Vogelgezwitscher, das Geräusch der Luft holenden Delfine, Sonnenuntergänge mit Caipirinha, und ich erinnere mich gern, dass wir zwölf Tage ohne Telefon oder Internet bestens überleben konnten!
Du hast uns einen toll organisierten, facettenreichen Einblick in den Kosmos Regenwald ermöglicht, den wir immer in unseren Herzen tragen werden. Wir sind dankbar, dass wir dieses fragile, durch Umweltskandale bedrohte Ökosystem noch einigermassen intakt erleben durften. Wer weiss wie lange das noch möglich sein wird…
Wir bereuen also keinen Euro und keinen vergossenen Schweisstropfen. Es war im wahrsten Sinne wundervoll… und kleine Reste von Rita’s Verwöhnküche sitzen jetzt noch auf unseren Hüften. Auch die anschliessende Diätwoche war es wert, denn beim Gedanken an „Crema de Urubu“ (Maracuya) komme ich jetzt noch ins Schwärmen.

Ich hoffe, dass es Euch allen gut geht, und der Zika-Virus Euch nicht allzu stark beutelt, denn wir haben selten mal eine Mücke getroffen, und sicher keine, die mit dem Virus in Kontakt gekommen wäre!

Ganz herzliche Grüsse aus dem tief verschneiten Davos
Birgit und Tom

PS: Danke für die Ertl-CD!!

Flussfahrt 12 Tage im Januar 2016

Hallo Wolfgang, wir möchten uns nochmals herzlich für die tolle und interessante Reise mit dir auf deinem Schiff bedanken. Auch die schönen Regenwald Märsche bleiben uns noch lange in toller Erinnerung.

Wir wünschen dir weiterhin gute Fahrt und viel Freude mit deinen Gästen.

Grüsse aus der Schweiz
Albi und Priska Leutenegger          

Zur Lage der Indigenen Völker in Amazonien

Liebe Amazonas Interessierte.

Während unserer Touren fragen unsere Gäste sher oft nach den Ureinwohnern, den Indianern. Wir bieten keine Touren zu Indianern an. Es existieren zwar Angebote, wir sindjedoch de Ansicht, dass sich das im verschwinden begriffene indigene Dasein und ihre Kultur nicht für touristische Aktivitäten eignet.

Normalerweiseist es ohnehin nicht erlaubt, indianische Reservate zu besuchen. Auf Unglauben stösst bei unseren GÄsten immer, wenn wir die Stellung und das Ansehen der indigenen Ureinwohner in der brasilianischen Gesellschaft zu erklären versuchen. Wenn auch im südlichen, wesentlich mehr geboldeten Süden Brasiliens hier keinerlei Rassismus zu bemerken ist, schaut dies im nördlichen Bereich anders aus, wie uns der folgende Artikel zeigt, der gerade im Nachrichtendiest Latinaspress zulesen war:

 “Survival International kürt am Mittwoch (16.12.2015) den Gewinner der diesjährigen „Rassist des Jahres“-Auszeichnung: Es handelt sich um Fernando Furtado, den stellvertretenden Landesvorsitzenden des brasilianischen Bundesstaates Maranhão. Furtado, der der kommunistischen Partei Brasiliens angehört, erhielt den Preis für seine Rede im Juli diesen Jahres, in der er erklärte, dass man amazonische Indigene an Hunger sterben lassen solle. Er nannte Indigene außerdem einen „Haufen kleiner Schwuler“. Nachdem Furtado in Brasilien öffentliche Empörung ausgelöst hatte, wurde er zum Verfassen einer formellen Entschuldigung gezwungen.

Während einer Versammlung von Holzfällern und Farmern sagte Furtado über indigene Völker: „Sie wissen nicht, wie man Reis anbaut. Also lasst sie in Armut und an Hunger sterben; das ist das Beste, denn sie wissen nicht, wie man arbeitet.“

Die Rede wurde in einer Siedlergemeinschaft in São João do Caru gehalten, die an der Grenze zum angestammten Land der indigenen Awá, einem pre-amazonischen Waldgebiet, liegt. Von Holzfällern gelegte Waldbrände wüten noch immer in der Region und bedrohen das Leben mehrerer Hundert indigener Awá. Darunter befinden sich auch Gruppen unkontaktierter Awá, die zu den bedrohtesten Gesellschaften unseres Planeten zählen.

Unter Berücksichtigung der Schwere der Beleidigung sowie des Kontextes, in dem Furtado sich über indigene Völker äußerte, hält Survival es für angemessen, Furtados Bemerkungen als Anstiftung zu Rassismus einzustufen. In der Region sind Vorurteile gegenüber indigenen Völkern weit verbreitet. Es ist sehr wahrscheinlich, dass diese Vorurteile auch Teil des Motives für die vor kurzem ausgeführten Brandanschläge auf die Awá waren.

Im vorigen Jahr erhielt der brasilianische Kongressabgeordnete Luis Carlos Heinze Survival Internationals berüchtigte Auszeichnung. Er hatte sich folgendermaßen geäußert: „Die Regierung (…) liegt im Bett mit den Schwarzen, Indianern, Schwulen, Lesben, all den Verlierern.”

Stephen Corry, Direktor von Survival International, sagte: „Diese schrecklichen Kommentare zeigen das Ausmaß des Rassismus gegenüber indigenen Völkern innerhalb einer der mächtigsten Kreise der brasilianischen Gesellschaft. Es ist wichtig, dass sowohl den Menschen innerhalb als auch außerhalb Brasiliens dieser Missstand bewusst ist: Diese Art des Rassismus führt zu völkermörderischen Angriffen wie indigene Völker in Brasilien sie gegenwärtig erleben. Deshalb haben wir uns entschieden, Furtado zum „Rassisten des Jahres” zu ernennen.“