Boots- und Trekkingtour zum höchsten Wasserfall Brasiliens

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Amazonasgebiet: Höchster Wasserfall Brasiliens
Amazonasgebiet: Höchster Wasserfall Brasiliens

Amazonas Reisen führt nun eine ganz besondere Boots- und Trekkingtour zum höchsten Wasserfall Brasiliens durch. Der so gut wie unbekannte Wasserfall in der völlig abgelegenen Region der Serra do Aracá am mittleren Rio Negro ist ein absoluter Geheimtipp. Der Wasserfall hat noch nicht einmal einen Namen. Im Jahre 2001 wurde er erstmals per Helikopter von einem brasilianischen TV Team und Wissenschaftlern des Embrapa Instituts besucht. Im im Oktober 2008 erreichte dann ein Münchner Paar mit logistischer Unterstützung von Amazonas Reisen nach mehreren Versuchen erstmals zu Fuß den Wasserfall.

Diese Tour zum höchsten Wasserfall Brasiliens ist eine Besonderheit die ihresgleichen sucht. Hier der Reisebericht der Reisejournalistin Monika Neiheisser  von der ersten Pilotexpedition mit Amazonas Reisen.

Die Tour

Von Ihrem Hotel in Manaus, das Sie über uns reservieren können, bringen wir Sie am Nachmittag des Abreisetages zum Hafen.

 

Tag 1-3 Abfahrt am Abend mit dem Passagierschiff nach Barcelos am mittleren Rio Negro. Dauer ca. 36 Stunden. Unterkunft in Kabine oder Hängematte. Am Morgen legt das Schiff in Barcelos an. Wir verladen unsere Ausrüstung und Gepäck in unser kleines Schiff oder Motorboot, je nach Teilnehmerzahl. Nach einem ausgiebigen Frühstück im Ort füllen wir unsere Benzintanks und legen ab.

 

 


Tag 3 – 5
Unser Expeditionsschiff am Rio AracaDie folgenden Tage fahren wir die Flüsse Demini und Aracá hoch. Spätnachmittags machen wir Camp am Ufer. Anfangs haben wir am Demini noch  Weißwasser, bald darauf am Araca Schwarzwasser. Das bedeutet des Nachts keine Moskitos.

 

 


p1020135-mittelTag 5 – 6
Wir verlassen nun den Rio Aracá und nehmen einen kleineren Seitenfluss Richtung Norden. Je nach Wasserstand erreichen wir am nächsten Tag einen noch kleineren Fluss. Diesem folgen wir so lange er es zulässt. Mit etwas Glück haben wir einen atemberaubenden Ausblick auf den hohen Tafelberg, der unvermittelt aus dem Regenwald emporragt. Hier errichten wir unser Camp. Der Aufstieg beginnt am folgenden Tag.

 

 

Aufstieg zum TepuiTag 7 Nachdem wir unsere reduzierte Ausrüstung in den Rucksäcken verstaut haben, beginnt der Ausfstieg. Zuerst noch moderat, geht es bald steil bergauf. Wir machen an diesem Tag etwa 500 Höhenmeter. Durch die extreme feuchte Hitze kann dies mit einem Aufstieg von 1.500 Höhenmetern unter normalen Bedingungen verglichen werden. Unterwegs haben wir immer wieder Gelegenheit, frisches Wasser zu trinken.

 

_dsc3075Tag 8 Der Aufstieg geht weiter. Bald wird es immer steiler und der Weg erfordert, vor allem bei Feuchtigkeit, eine gute Trittsicherheit. Nach ca. 500 Höhenmetern ab dem Camp erreichen wir das Plateau desTepui. Es erwartet und eine völlig andere Vegetation und atemberaubende Ausblicke auf Schluchten, Tafelberge und Steilwände mit Wasserfällen. Auf dieser Hochfläche wurden bei einer Expedition per Hubschrauber diverse neue Pflanzenarten entdeckt. Nach einer weiteren Strecke von etwa einer Stunde errichten wir unser Camp auf Felsplatten an einem klaren Wasserlauf.

_dsc1058Tag 9 Nach zwei Stunden Fussmarsch über das von niedrigen Gewächsen bedeckte Tepui erreichen wir unser Ziel: der höchste Wasserfall Brasiliens. Die Abbruchkante ist ein spektakulärer magischer Ort.In dem Fluss oberhalb genießen wir ein Bad in dem erfrischenden, klaren Wasser.

Tag 10 Je nach Zeitplan und Wetter verbringen wir noch einen Tag auf der Hochfläche mit kleinen exkusionen oder steigen ab bis zu unserem Ausgangscamp.

_dsc1071Tag 11-14 Rückfahrt Rio Aracá und Rio Demini nach Barcelos

Tag 15-16 Passagierschiff Barcelos – Manaus

Das Programm kann auch individuell gestaltet werden Bei Flügen nach/von Barcelos kann das Programm um 2 bzw. 4 Tage verkürzt werden, aber auch individuell verlängert.

 

 

_dsc3051Preise:

Programm wie beschrieben ab 4 Teilnehmern € 2.700 pro Person ab/bis Manaus.
Bei zwei bis drei Teilnehmern € 3.200
Inkl. Vollverpflegung, Equipment für Camps.
Mindestteilnehmerzahl 2, maximal 6 Teilnehmer.
Aufpreise für Einzelkabine auf Passagierschiff.
Deutschsprachige Reiseleitung

Weitere Informationen gerne auf Anfrage.

 

Zusatzprogramme
Ausflüge in Manaus::
Stadtführung
Bootstour zum Zusammentreffen der Flüsse Amazonas und Rio Negro
Bootstour Kautschukmuseum

Aufenthalt auf unserer kleinen privaten Urwaldlodge Cheiro do MatoDschungellodge Cheiro do Mato

Expeditionen und Flussfahrten mit unserem Amazonasschiff AYNARAamazonasreisen-fluss

Brasilien/Amazonas 2016

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Liebe Amazonas Interessierte und Gäste,

Brasilien und der Amazonas sind gegenwärtig sehr präsent in den Medien. Leider sind es zumeist negative Meldungen, die wir bekommen. Vor allem die rasante Verbreitung des Zika Virus macht Vielen, die eine Reise in den Amazonas erwägen, Sorgen. Diese sind jedoch unnötig.

Das Virus wird von derselben Mücke wie das Dengue Fieber übertragen. Diese Mücke beschränkt sich in erster Linie auf urbane Bereiche. Dies bedeutet, dass es für unsere Touren keinerlei Bedrohung darstellt, denn wir bewegen uns bei unseren Touren abseits von Orten und übernachten inmitten unberührter Natur. Es gilt also hier das Gleiche wie für die immer wieder gestellte Frage nach der Malariagefahr. Wir haben in den elf Jahren unserer Reiseaktivitäten noch keinen einzigen Fall von Malaria oder Degue gehabt.

Weitere Probleme in Brasilien ist die rasante Talfahrt der Wirtschaft und die damit verbundenen rasanten Preissteigerungen. Der Arten- und Waldschutz bleibt da völlig auf der Strecke.

Neueste Daten der brasilianischen Weltraumbehörde INPA (Instituto Nacional de Pesquisas Espaciais) belegen, dass von 1988 bis 2014 etwa 407.675 Quadratkilometer Amazonas-Regenwald zerstört wurden. In der unrühmlichen Rangliste für diese Periode belegt der Bundesstaat Mato Grosso mit einer Abholzung von 137.981 Quadratkilometern Rang eins, dahinter folgen Pará (137.981) Rondônia (55.455) und Maranhão (24.195 Quadratkilometer Fläche entwaldet).

Dabei ist der Bundesstaat Amazonas, insbesondere die Region des Rio Negro, also dort, wo unsere Touren stattfinden, noch am wenigsten von der katastrophalen Naturvernichtung verschont geblieben:

Hierzu im Fogenden einige Links auf sehr informative Artikel der Agentur Latinapress:

Lateinamerika: El Niño heizt Brände und Dürre im Amazonas-Regenwald an

Hiobsbotschaft aus Brasilien: Entwaldung im Amazonas nimmt deutlich zu

Brasilien: Immer tiefer in die Ramschzone

Lateinamerika: Hälfte der Baumarten im Amazonas vom Aussterben bedroht

Manaus/Novo Airão/Rio Negro im März 2016
Wolfgang Brög

 

Club Fred aus Weilheim/Oberbayern auf der Aynara

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Im Juli 2015 hatten wir den Club Fred mit 8 Teilnehmern an Bord für unsere Tour EXP-2 Einer der Teilnehmer, Wolfgang Pfäffl, hat jetzt einige sehenswerte Videos von der Tour auf Youtube gestellt. Vielen Dank dafür und viel Spaß bei zuschauen – Es lohnt sich… Im Oktober 2015 Wolfgang Brög https://www.youtube.com/watch?v=XmoLqFzhWcM https://www.youtube.com/watch?v=ltdj5soDiEs

10 Jahre Amazonas Reisen

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DSCI0347Liebe Amazonas Interessierte und ehemalige Gäste,

im Frühjahr dieses Jahres haben wir ein Jubiläum: 10 Jahre Amazonas Reisen!

Das bedeutet für uns 10 Jahre zufriedene und begeisterte Gäste, 10 Jahre ohne einen Reiseausfall und 10 Jahre ohne Unfall, ohne ernsthafte Krankheiten oder Zwischenfälle und ohne einen einzigen Fall von Malaria. Vielen Gästen konnten wir ein anderes, neues Bild vom Amazonas vermitteln. Was am meisten beeindruckte:
– die ungeheuren Dimensionen
– die Unberührtheit und Abgeschiedenheit
– so gut wie keine anderen Reisegruppen
– das Baden im Schwarzwasser, keine angreifenden Piranhas und Krokodile
– keine Moskitos
– das reichhaltige und leckere Essen an Bord
– die freundliche und familiäre Atmosphäre auf dem Schiff
– das Bordkino mit Filmen von Wolfgang Brög über den Amazonas

Diese positive Bilanz ist uns, dem Team Amazonas Reisen, ein Ansporn. Der von Beginn an ständig steigende Zuspruch und die positive Resonanz bestärken uns in der Überzeugung, für Amazonas interessierte Naturliebhaber eine Reiseform gefunden zu haben, die Individualität, Komfort, Naturerlebnis und Umweltverträglichkeit sinnvoll miteinander verbindet.

Unsere neu in Betrieb genommene Urwaldlodge “Cheiro do Mato” (Duft des Waldes) erweckt reges Interesse und ist im September dieses Jahres (15.-29.) bereits ausgebucht für einen Event.

Januar 2015
Wolfgang Brög

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Dschungellodge für längere Aufenthalte und Exkursionen in den Regenwald

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Urwaldlodge “Cheiro Do Mato” in Betrieb genommen

Dschungellodge Cheiro do Mato
Dschungellodge Cheiro do Mato

Der Urwaldstützpunkt Cheiro Do Mato (Duft des Waldes)

liegt am Ufer des Rio Apuaú direkt gegenüber dem Nationalpark Anavilhanas und ist ein stilles Naturparadies, das seinesgleichen sucht. Von dem großen Rundbau, im indianischen Stil mit Palmblättern gedeckt, genießt der Besucher einen traumhaften Ausblick auf den Rio Apuaú und den Regenwald, dort wo an manchen Tagen direkt gegenüber die Sonne in spektakulären Farben untergeht. Hinter der kleinen Anlage, einem ehemaligen Siedlerhaus, beginnt der Primärregenwald. Wir nennen ihn den “Wald der Riesenbäume”, denn hier wachsen ungewöhnlich viele hohe Bäume.

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Flussblick vom Balkon

Die Anlage ist von Novo Airão aus in ca. 1 Stunde mit dem Boot zu erreichen und verfügt über eine eigene Wasserversorgung mit Mineralwasser aus Tiefbrunnen, eigene Stromversorgung, Küche mit Kühlschrank, Freezer und Eismaschine, TV mit Satellitenschüssel, problemlose Handyverbindung über unser spezielles Telefon mit Antenne.

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Indianischer Rundbau

Für Übernachtungen in der Hängematte dient unser großer Rundbau. In dem Haus neben dem Rundbau befinden sich drei Zimmer, alle mit Balkon und Flussblick. Davon ist eines ein Apartement mit großem Doppelbett, seperatem WC/Dusche und kleinem Vorraum und separatem Balkon. Mit Klimaanlage und/oder Ventilator. Das zweite Zimmer hat ein Doppelbett mit darüberliegendem Einzelbett, Klimaanlage und/oder Ventilator sowie einen gemeinsamen Balkon mit dem dritten Zimmer. Dieses hat ein großes Doppelbett mit Ventilator.

cdm_8_neugVon hier aus können zahlreiche Ausflüge in die naheliegenden Anavilhanas (Archipel mit unzähligen Kanälen Inseln und Lagunen), in den Regenwald und schöne Seitenkanäle unternommen werden. Ebenfalls möglich sind längere Bootsausflüge zu verschiedenen Seitenflüssen mit Stromschnellen und Wasserfällen. Am Morgen können Frühaufsteher zahllose Vögel und Nagetiere beobachten, bei niedrigem Wasserstand können nächtliche Ausfahrten zu Tierbeobachtungen unternommen werden. Sie können sehen Krokodile, Vögel, Frösche, Schlangen und anderes.

Der große Rundbau im indianischen Stil mit Palmblättern gedeckt. er bietet Platz für Gruppen mit bis zu ca. 25 Gästen in Hängematten und 6 Gäste in Zimmern mit Betten. Ideal auch geeignet für Langzeitaufenthalte mit günstigen Preisen für Selbstversorger.

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